St. Michael Schützenbruderschaft Saalhoff 1520 e.V

Die St. Michael Kapelle - die Kapellengemeinde Saalhoff

Nach Gründung der St. Michaels-Bruderschaft wurde die Kapelle errichtet. Die Bruderschaft gab ihr den Namen ihres Schutzpatrons, des Heiligen Erzengels Michael. Ab 1855 konnte Saalhoff als selbständige ländliche Gemeinde auf dem Hofe des kurfürstlichen Waldförsters Hoogen eine heilige Messe feiern. 


1920 wurde die Kapellengemeinde Saalhoff-Alpsray gegründet, womit eine Vergrößerung des Kapellenraumes erforderlich wurde. Für 44 Jahre hatte diese Kapellengemeinde nun einen eigenen Geistlichen. Wegen Priestermangels wurde sie ab 1964 von der Pfarre St. Ulrich, Alpen, betreut. Nur wenige Jahre später wurde der Ortsteil Alpsray, der zu Rheinberg gehörte, zur Pfarre St. Anna in Rheinberg umgepfarrt. Im Februar 1977 folgte für die Kapellengemeinde Saalhoff die Umpfarrung zur Pfarre St. Paulus.

Das kirchliche und kulturelle Leben in der Kapellengemeinde wurde stets durch die aktive Mitarbeit der St. Michael-Bruderschaft geprägt. Auch die Familie Hoogen hat sich seit Generationen besonders für die Belange der Kapelle und der Bruderschaft eingesetzt. Erwähnt sei auch Pfarrer Johannes Laers, gebürtig aus Alpsray, der sich intensiv für die seelsorgliche Betreuung und regelmäßige Gottesdienste in der Kapelle einsetzte, weil er wusste, was lange Kirchwege bedeuteten. 

 

Auf Veranlassung der St. Michael-Bruderschaft und der Familie Hoogen wurde die St. Michaels­ Kapelle 1984 renoviert. Der vorgesehene neue Anstrich sollte 8.000 DM kosten. Nach Beginn der Arbeiten stellte man jedoch schnell fest, dass ein Anstrich allein nicht genügt. Zu viele Mängel wurden sichtbar. Der zugezogene Architekt Hans-Martin Schott ermittelte für die erforderlichen Umbauarbeiten Kosten in der Höhe von 80.000 DM. 

 

Hatte man bereits Probleme, die zu Beginn der Arbeiten geschätzten 8.000 DM für den Anstrich aufzubringen, so erschien die Summe von 80.000 DM nicht darstellbar. In Gesprächen mit Vertretern des Bistums wurde eine Finanzierungszusage erreicht. Die Umbauarbeiten dauerten etwa ein halbes Jahr. Die Mitglieder der Bruderschaft haben, unter Mithilfe von anderen Mitgliedern der Gemeinde, in vielen Arbeitsstunden die Bauarbeiten kräftig unterstützt. Während des Umbaus fand der sonntägliche Gottesdienst in der alten Saalhoffer Schule statt. 

 

Unter großer Anteilnahme der ganzen Pfarrgemeinde wurde die Kapelle von Dechant Markfort am 16.12.1984 unter Mitwirkung des Kirchenchores eingeweiht.

Text-Quelle: www.st-josef-kamp-lintfort.de

Die Kapelle vor der Renovierung: